10 Orte in den Marken, die man unbedingt gesehen haben sollte

"Entdecke die unvergesslichen Juwelen - Diese atemberaubenden Orte musst du gesehen haben!"


Welche Orte außer Staffolo sollte man in den Marken noch anschauen?

Ancona

Urbino

Ascoli Piceno

Loreto

Macerata

Jesi

Offida

Recanati

Cingoli

Fabriano

Ancona

Ancona

Die Hauptstadt der Marken. Sie hat 135000 Einwohner in der Stadt und 82000 im Umland. Sie heute Sitz der lokalen Verwaltung und des Regionalparlaments.

Sie liegt an der Adriaküste. Der Hafen von Ancona ist ein herausragender und lebendiger Handelsknotenpunkt, der eine Fläche von mehr als 3 Quadratkilometern umfasst. Er spielt eine zentrale Rolle als einer der bedeutendsten Häfen am Mittelmeer. Mit seinen Fähr- und Passagierterminals sowie den Bereichen für Cargo- und Containerabfertigung bietet er eine breite Palette an Dienstleistungen.


Der Hafen liegt an einer wichtigen internationalen Route, die Italien mit Albanien, Kroatien und Griechenland verbindet. Insbesondere die Ancona-Igoumenitsa-Patras-Strecke ist eine der bedeutendsten Verbindungen zwischen Zentraleuropa und Griechenland. Hier werden Menschen und Waren effizient transportiert, um grenzüberschreitenden Handel und Tourismus zu fördern.



Sehenswürdigkeiten


  • Trajansbogen.
  • Chiesa di San Domenico.
  • Chiesa di Santa Maria della Piazza.
  • Chiesa di San Francesco alle Scale.
  • Palazzo del Governo.
  • Palazzo Benincasa.
  • Loggia dei Mercanti.
  • Archäologisches Museum.


Geschichte

Ancona hat eine reiche Geschichte. Gegründet von den Griechen, erlebte sie römische Herrschaft, Byzantinische Einflüsse und eine bedeutende Rolle im Mittelalter. Als wichtiger Seehafen war Ancona ein Handelszentrum und begehrtes Ziel für verschiedene Mächte. Heute spiegeln die Architektur und Sehenswürdigkeiten der Stadt ihre vielschichtige Vergangenheit wider.



Urbino

Urbino

Die Stadt Urbino hat eine Bevölkerung von 16.000 Einwohnern und ist bekannt für ihre lebendige Studentenpopulation, die etwa 24.000 Studierende umfasst.

Die malerische Stadt ist auf zwei Hügeln erbaut und besitzt eine faszinierende Doppelstadtstruktur, auch bekannt als "urbs-bino".

Im Jahr 1998 wurde Urbino von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, aufgrund seines reichen kulturellen Erbes und der gut erhaltenen historischen Bausubstanz.

Die Universität von Urbino, gegründet im Jahr 1507, ist eine der ältesten Universitäten in Italien. Sie residiert auch heute noch in beeindruckenden Renaissance-Gebäuden und bietet eine inspirierende Lernumgebung für ihre Studierenden.


Sehenswürdigkeiten

  • Palazzo Ducale (Herzogspalast)
  • Casa Natale di Raffaello (Geburtshaus Raffaels)
  • Duomo Santa Maria Assunta, Piazza Duca Federico (Dom)
  • La Tomba di Raffaello
  • San Domenico
  • Porta San Lucia
  • San Francesco
  • Santa Chiara
  • San Bernardino
  • San Giuseppe
  • San Giorgio
  • Oratorio di San Giovanni Battista


Geschichte

Urbino, vor den Römern bereits von verschiedenen Völkern bewohnt, wurde nach der römischen Eroberung zur Stadt Urvinum Metaurense. Unter der Herrschaft der Familie Montefeltro erlebte Urbino eine kulturelle Blütezeit während der Renaissance. Federico da Montefeltro unterstützte Künstler wie Raffael und ließ den prächtigen Herzogspalast errichten. Urbino wurde ein bedeutendes Zentrum der Kunst und Kultur. Die Stadt wechselte im Laufe der Geschichte die Herrschaft, erlitt Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, bewahrte jedoch viele historische Gebäude.




Ascoli Piceno

Ascoli Piceno, eine Stadt mit knapp 55.000 Einwohnern, liegt in den Südmarken und ist die Hauptstadt der Provinz. Sie befindet sich etwa 30 km landeinwärts von der adriatischen Küste und erhebt sich stolze 153 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt ist von drei imposanten Bergrücken umgeben und erstreckt sich entlang der Flüsse Tronto und Torrente Castellano. Als die "Stadt der 100 Türme" bekannt, verzaubert Ascoli Piceno Besucher mit ihrer eindrucksvollen Architektur, die aus mittelalterlichen Festungen, Kirchen und Palästen besteht. Die malerische Lage im südlichen Teil der Marken und die Nähe zur Adriaküste bieten den Besuchern ein authentisch-italienisches Urlaubserlebnis. Zudem ist die Stadt von zwei Nationalparks umgeben, wodurch die Möglichkeit besteht, sowohl die Küstenlandschaft als auch die Bergregion zu erkunden und die natürliche Schönheit der Umgebung zu genießen. Bekannt ist die Stadt auch für ihre Olive-Ascolana, eine gastronomische Spezialität.





Sehenswürdigkeiten

  • Piazza del Popolo mit dem Palazzo dei Capitani del Popolo und der Chiesa di San Francesco
  • Piazza Arringo & Pinacoteca Civica
  • Dom von Ascoli Piceno
  • Caffè Meletti
  • Chiesa dei Santi Vincenzo e Anastasio:
  • Sant’Emidio alle Grotte:
  • Chiesa di San Pietro Martire:
  • Chiesa di San Tommaso Apostolo:
  • Chiesa della Scopa:
  • Forte Malatesta
  • Fluss Tronto & Ponte Romano di Solestà
  • Die Quintana

Geschichte

Ascoli Piceno hat eine reiche Geschichte. Ursprünglich von den Piceni gegründet, erlebte sie römische Herrschaft und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum. Im Mittelalter wurde sie eine freie Stadt und blühte unter der Kontrolle der Malatesta und der Sforza auf. Kultureller Reichtum und architektonische Pracht zeigt sich in der Stadt, die im Laufe der Jahrhunderte durch Erdbeben und Kriege geprägt wurde.





Loreto

Loreto ist eine Stadt  in der Provinz Ancona, auf einem Hügel, 127 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, mit Blick auf die Adria und zwischen den Tälern des Potenza und des Musone. Sie ist Partnerstadt von anderen Orten, in denen Maria verehrt wird, z.B. Altötting, Fátima, Tschenstochau und Lourdes . Es ist eine kleine und charmante Gemeinde von 17 Quadratkilometern mit einer Bevölkerung von etwa 12.000 Einwohnern, nur einen Steinwurf von einem bezaubernden Meer  entfernt und in einer Region, in der jede kleine Ortschaft Kunstschätze und historische Erinnerungen bewahrt, wie es nur wenige andere Orte auf der Welt tun.

Loreto ist ein bekannter italienischer Wallfahrtsort. Das Haus der Heiligen Familie wird dort verehrt und die Lauretanische Litanei entstand hier. Es ist das größte Marienheiligtum Italiens. Weltweit wird am 10. Dezember der liturgische Gedenktag "Unserer lieben Frau von Loreto" begangen.


Sehenswürdigkeiten

  • Basilica della Santa Casa
  • Palazzo Apostolico
  • Museo Pinacoteca


Geschichte

Im Mittelalter wurde die Stadt für ihr bedeutendes Marienheiligtum, die Santa Casa, bekannt. Die Überlieferung besagt, dass das Haus der Heiligen Familie von Nazareth von Engeln nach Loreto gebracht wurde. Dies führte zu einer starken Wallfahrtstradition und machte Loreto zu einem wichtigen Ziel für Pilger aus aller Welt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Basilica della Santa Casa über der Heiligen Casa errichtet und entwickelte sich zu einer prächtigen Wallfahrtskirche. Die Stadt war auch Sitz des Palazzo Apostolico, dem päpstlichen Palast, der während der Besuche der Päpste in Loreto als Residenz diente. Loreto war Zeuge zahlreicher historischer Ereignisse und wurde während des Zweiten Weltkriegs stark bombardiert. Heute ist Loreto eine lebendige Stadt, die ihre reiche Geschichte und ihre spirituelle Bedeutung bewahrt hat und Besucher mit ihren beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und ihrer spirituellen Atmosphäre beeindruckt.

Macerata


Macerata ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in den Marken. Es ist eine Stadt mit 43.000 Einwohnern, die auch 13.000 Studenten beherbergt. Die Stadt liegt auf einem Hügel und ist reich an Kunstwerken aus der Renaissance, dem Barock und dem 18. Jahrhundert. Das Herz der Stadt ist die Piazza della Libertà, von der aus Straßen in alle Richtungen führen. Die Hauptstraße, Corso Matteotti, ist bekannt für ihre wunderschönen Stadtpaläste in Rosa- und Ockertönen.


Macerata ist auch bekannt für seine Opernfestspiele, die jedes Jahr zwischen Ende Juli und Anfang August stattfinden. Die Opernfreilichtbühne Sferisterio hat Platz für 3000 Besucher.


Sehenswürdigkeiten

  • Piazza della Libertà mit dem Rathaus, dem Uhrturm , der Kirche San Paolo, dem Universitätspalast und einer Loge
  • Sferisterio Arena (Opernfreilichtbühne)
  • Kathedrale 
  • Musei Civici di Palazzo Buonaccorsi. 
  • Palazzo dei Diamanti
  • Stadtmauer und Stadttore

Geschichte

Macerata, ursprünglich Helvia Recina, wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Im 4. oder 5. Jahrhundert zogen sich die Bewohner auf die Hügel zurück und gründeten Macerata. 1320 wurde es zum Bischofssitz und gewann politische Bedeutung. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt eine goldene Ära. 1799 kämpfte sie gegen die napoleonische Besatzung. Im 19. Jahrhundert beteiligte sie sich an den Unabhängigkeitskämpfen und trat 1860 dem Königreich Italien bei.

Jesi

Jesi
Jesi, eine Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern liegt in Provinz Ancona am Fluss Esino. Es eine bezaubernde Stadt mit einer faszinierenden Geschichte. Ihre antiken Wurzeln, die kulturelle Blüte der Renaissance und die architektonische Pracht ziehen Besucher in ihren Bann. Von den kunstvollen Meisterwerken bis zur malerischen Umgebung bietet Jesi ein unvergleichliches Erlebnis.

Es ist die Geburtsstadt von  Kaiser Friedrich II.  Man nannte ihn auch "immutator mundi" – den "Verwandler der Welt". Friedrich II. war wohl der Staufer, der das "Heilig Römische Reich deutscher Nation" am stärksten beeinflußte.

Aber Jesi ist auch Geburts- und Wohnort von Roberto Mancini, Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft, mit der er die Europameisterschaft 2021 gewann.

Sehenswürdigkeiten

  • Piazza della Repubblica
  • Piazza Federico II
  • Dom
  • Palazzo Pianetti
  • Stadtmauern 
  • Teatro Pergolesi
  • Palazzo della Signoria
  • Museo Federico II Stupor Mundi im Palazzo Ghislieri Nuovo, ein innovatives multimediales Museum zu Friedrich II.

Geschichte

Jesi, gegründet von den Umbriern und später von den Etruskern erobert, wurde zur Kolonie Roms. Es fiel unter byzantinische Herrschaft und diente als Grenzfestung gegen die Picener. Jesi wurde im 8. Jahrhundert der Kirche geschenkt und unter Karl dem Großen Teil der Mark. Im 12. Jahrhundert wurde es eine freie Gemeinde mit eigener Regierung. Kaiser Friedrich II. von Schwaben wurde hier geboren und verlieh Jesi den Titel "Königsstadt". Die Signorie-Ära, der Verkauf an den Papst und die Neugestaltung der Stadt brachten wirtschaftliche und bauliche Entwicklung. Jesi war Geburtsort von Pergolesi und Spontini, bedeutenden Musikern des 18. Jahrhunderts.


Offida

Santa Maria della Rocca Ofida

Offida ist eine malerische mittelalterliche Stadt mit ca. 4700 Einwohnern auf  50 m². Sie liegt auf einem Hügel inmitten einer atemberaubenden Landschaft und bietet einen charmanten Mix aus historischer Architektur und reicher Kultur. Besonders bemerkenswert ist die Kunst des Spitzenklöppelns, die hier noch am Leben gehalten wird und in einem eigenen Museum dargestellt wird. 

Auch Karneval wird hier gefeiert. Am Karnevalfreitag wird ein Bulle (heutzutage nur eine Verkleidung) durch die Straßen gejagt und am Ende auf der Piazza del Popolo vor dem Rathaus „erlegt“.


Sehenswürdigkeiten

  • Chiesa die Santa Maria Della Rocca .
  • Teatro Serpente Aureo, 
  • Santuario del Beato Bernard
  • Chiesa dell'Addolorata 
  • Museo di Offida.
  • Monument der Spitzenklöpplerinnen

Geschichte

Offida hat eine lange Geschichte, die bis in die Steinzeit zurückreicht. Es wurde von den Picenern im 9. Jahrhundert v. Chr. gegründet und später von den Römern erobert. Die Stadt erlebte eine Blütezeit im 9. Jahrhundert durch die Benediktinermönche und entwickelte sich unter der Kontrolle der Kirche weiter. Nach politischen Rivalitäten und der Einführung der Herrschaft des Kirchenstaats wurde Offida im 19. Jahrhundert von den piemontesischen Truppen erobert. Die Stadt begann sich zunehmend zu industrialisieren und widmete sich insbesondere dem Kunsthandwerk, wie dem Klöppeln.



Recanati

Recanati


Recanati ist eine bezaubernde Stadt mit etwas über 20.000 Einwohnern in der Provinz Macerata.  Mit ihrer reichen Geschichte, ihrer künstlerischen Bedeutung und ihrer malerischen Lage auf einem Hügel zieht sie Besucher aus der ganzen Welt an. Bekannt als Geburtsstadt des Dichters Giacomo Leopardi und des Tenors Beniamino Gigli, bietet Recanati eine inspirierende Atmosphäre, die Besucher dazu einlädt, in die Welt der Poesie, Musik und Kunst einzutauchen. Mit ihren charmanten gepflasterten Gassen, historischen Gebäuden und Panoramablicken auf das umliegende Land ist Recanati ein wahres Juwel, das es zu entdecken gilt.


Sehenswürdigkeiten

  • Casa Leopardi
  • Colle dell'Infinito
  • Duomo di Recanati mit dem Sarkophag Papst Gregor XII.
  • Teatro Persiani
  • San Domenico
  • Palazzo Comunale
  • Porta MarinaMuseo Civico Villa Colloredo Mels 
  • Museo della Musica MUM & Museo Beniamino Gigli
  • Museo dell'Emigrazione Marchigiana

Geschichte

Recanati entstand vermutlich aus der antiken Stadt Helvia Recina. Im 12. Jahrhundert wurde es zur Freien Kommune und erhielt 1229 Küstenbesitz. Nach Konflikten kehrte die Stadt zum Papsttum zurück. In den Jahren 1311-1315 kämpften Guelfen und Ghibellinen gegeneinander. Recanati wurde mehrmals zerstört, blieb aber bedeutend. Im 15. Jahrhundert wurde es ein Handelsort und zog Künstler an. 1798 wurde es von den Franzosen besetzt, und 1860 wurde es Teil Italiens. 1937 entstand das Nationale Zentrum für Leopardi-Studien.

Cingoli

Cingoli

Cingoli, auch bekannt als "Balkon der Marken", ist eine malerische Kleinstadt mit ca. 10000 Einwohnern, das auf einem Hügel liegt und einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Landschaft bietet. Es ist ein idealer Ort für Naturliebhaber, Wanderer und Fotografen. Cingoli ist reich an historischem Erbe mit seinen antiken Stadtmauern, mittelalterlichen Gassen und einer beeindruckenden Kathedrale. Das Dorf hat auch eine lebendige Kultur mit Kunstausstellungen, Musikfestivals und traditionellen gastronomischen Erlebnissen. Ein Besuch in Cingoli verspricht eine charmante Mischung aus Geschichte, Natur und lokaler Kultur.

Sehenswürdigkeiten

  • Piazza Vittorio Emanuele II
  • Kathedrale Santa Maria Assunta
  • Rocca
  • Santuario della Madonna di San Paolo
  • Museo Archeologico Statale di Cingoli

Geschichte

Im 5. bis 3. Jahrtausend v. Chr. wurde das Gebiet um Cingoli besiedelt. Im 9. Jahrhundert v. Chr. lebten dort Pikener. Eine Legende besagt, dass der pikenische Specht auf dem Hügel von Cingoli landete. Im 3. Jahrhundert v. Chr. entstand der erste Siedlungskern von Cingulum. In römischer Zeit wurde die Stadt erwähnt und erweitert. Im 1. Jahrhundert v. Chr. erhielt Cingoli den Status einer römischen Stadt. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde Cingoli von den Goten und Langobarden verwüstet. Das Bistum Cingoli wurde im 6. Jahrhundert aufgelöst. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde Cingoli ein Lehen des Bischofs von Osimo und entwickelte sich zur freien Gemeinde. Die Familie Guelph Cima herrschte bis zum 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt einen Aufschwung. 1725 wurde das Bistum wiederhergestellt. Francesco Saverio Castiglioni aus Cingoli wurde 1829 zum Papst Pius VIII. gewählt. Mit der Schlacht von Castelfidardo wurde Cingoli Teil des Königreichs Italien.

Fabriano

Fabriano

Fabriano, eine Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern, ist ein lohnenswertes Reiseziel. Die gut erhaltene Altstadt bezaubert mit ihren engen Gassen, historischen Gebäuden und malerischen Plätzen. Berühmt ist Fabriano für seine Papierherstellung, und das Papiermuseum zeigt die Geschichte und Techniken dieser Tradition. Kunstliebhaber werden von der Pinakothek mit mittelalterlichen Gemälden, darunter Werke von Gentile da Fabriano, begeistert sein. Die natürliche Schönheit der umliegenden Landschaft mit Hügeln, Tälern und Flüssen bietet Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Gastronomisch verwöhnt Fabriano mit regionalen Spezialitäten wie Trüffeln, Pasta und Wein. Besucher können auch handgefertigte Produkte wie Keramik und Lederwaren erwerben. Die Stadt bietet zudem ein breites Angebot an Geschäften und Boutiquen. Fabriano vereint Geschichte, Kunst, Natur und Kultur zu einem einladenden Reiseziel für jeden Geschmack. Seit 2013 trägt Fabriano den Titel UNESCO-Kreativstadt.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Papiermuseum (Museo della Carta)
  • Die Pinakothek (Pinacoteca Civica Bruno Molajoli)
  • Die Kathedrale von Fabriano (Cattedrale di San Venanzio)
  • Die Kirche San Domenico
  • Die Festung Rocca Flea

Geschichte

Auch wenn schon in der Eisenzeit erste Siedlungsspuren nachweisbar sind, liegt die Gründung der Stadt im Frühmittelalter. Nach wechselnden Herrschaften gehörte die Stadt viele Jahrhunderte zum Kirchenstaat.
Bemerkenswert ist die Gründung der ersten Papiermühle in Europa im Jahr 1276. Dies trug zum wirtschaftlichen Erfolg in der Folgezeit bei.
Im 19. Jahrhundert wurde sie Teil des Königreichs Italien. Die Stadt erlitt im Zweiten Weltkrieg große Schäden. 1997 und erneut 2016-2017 wurden Erdbeben registriert, die Restaurierungsarbeiten lassen die Stadt heute in neuen Glanz erscheinen.